TeeGrüner Tee Japan

   
Japan
Gleich dem Abbild der Sonnengöttin blickt Nippon auf eine 2600 Jahre währen- de Dynastie zurück. Die Sprache hat sich eigenständig entwickelt, das Schriftbild ist stark an die chinesischen Schriftzeichen gelehnt. Trotzdem können identische Schriftzeichen beider Länder unterschiedliche Bedeutungen haben.

Nachdem Japan 1895 Taiwan, 1904 Sachalin und 1910 Korea annektiert hat, errichtete es 1934 das
Kaiserreich Mandschukuo, überzog China mit einem erbarmungslosen Krieg, trat 1941 an der Seite von Deutschland und Italien in den zweiten Weltkrieg ein und hatte bis 1942 fast gesamt Südostasien erobert.

Die Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima zwangen die Japaner schließlich zur Kapitulation und Rückgabe aller seit 1895 kriegsbedingt erworbenen Gebiete. Japan ist heute eine der führenden Wirt-schaftsmächte - trotz seiner Armut an Bodenschätzen und dem Zwang fast alle Rohstoffe importieren zu müssen. Heute ist aus Japan ein Land der Schönheit und der wieder aufgehenden Sonne geworden.

Der Kreis hat sich geschlossen.

Shintoistische Schreine und buddhistische Tempel, Ikebana-Blumentkunst und Tee-Zeremonien stellen die Harmonie von Natur und Mensch her. Tee ist aus dem Leben des Japaners kaum mehr wegzudenken. Weniger als 1% der japanischen Tees werden nach Deutschland exportiert. Dennoch ist Deutschland damit noch größter Importeur japanischer Tees.

Die ersten Teesamen kamen im Jahr 805 n. Chr., durch buddhistische Mönche aus dem Zhi Zhe Ta Tempel, im Tian Tai Shan in der Provinz Zhejiang (China), auf die japanischen Inseln im Raum Ureshino (Saga-Provinz).

Anfangs wurde der Tee nach chinesischem Vorbild noch in eisernen Pfannen geröstet (Kamairi-cha).

Später wurde der Tee, bedingt durch die zahlreichen heißen Quellen, unter Wasserdampf hergestellt.
Der so entstandene unverwechselbare Charakter findet heute viele Liebhaber.

Der Japaner verehrt alles Schöne – so auch den Tee.

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